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Krebszellen: nur präklinisch

Aus: Sandelholz — Tiefenprofil

Archiv-Einordnunginvitro3 QuellenMindestens eine Quellenidentität technisch bestätigt

Zur Chemoprävention gibt es interessante, aber ausschließlich präklinische Daten. In einem UVB-Hautkrebsmodell an haarlosen Mäusen senkte topisch aufgetragenes alpha-Santalol (5 Prozent) sowohl die Zahl der Tiere mit Tumoren als auch die Tumormenge deutlich, und zwar in verschiedenen Versuchsanordnungen (tier, hohe Sicherheit; Quellen: Dwivedi und Zhang, Carcinogenesis 2006, PubMed 16679309; Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2003). Mechanistisch löst alpha-Santalol in menschlichen Krebszelllinien den programmierten Zelltod über Caspasen und p53 aus, stoppt den Zellzyklus und hemmt ein Schlüsselenzym der Zellvermehrung (invitro/tier, mittlere Sicherheit; Quellen: Kaur/Dwivedi et al., PMC3161371; PubMed 18383835). Diese Befunde stammen aus Zellkultur und Tierversuch und sind kein Beleg für eine Krebswirkung beim Menschen.

Quellen

  1. PMID 16679309Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen
  2. PMID 18383835Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen
  3. PMC3161371Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen

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