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Kontroverse Weihrauch

Aus: Nachhaltigkeit und gefaehrdete Oele

Archiv-Einordnungunklar1 QuellenMindestens eine Quellenidentität technisch bestätigt

Die Aromatherapie-Community ist gespalten. Ein Teil (etwa die NAHA in einem Blogbeitrag "Frankincense Fears Largely Unfounded") argumentiert, die pessimistischen Bestandsprognosen ueberschaetzten den Konsumbeitrag und unterschaetzten Kultivierungsalternativen. Die Gegenposition stuetzt sich auf Bongers 2019 und DeCarlo et al. 2025. Ehrlich formuliert: Die Datenlage zu wildem Weihrauch ist regional lueckig, die Trendrichtung aber konsistent negativ. DeCarlo et al. 2025 (Chemistry & Biodiversity DOI 10.1002/cbdv.202502268) zeigen zudem, dass Oel aus kultivierten B. sacra-Baeumen im Oman ein zum Wildoel vergleichbares phytochemisches Profil aufweisen kann. Das ist ein empirisches Argument gegen die These, Kultivierung sei qualitativ minderwertig.

Quellen

  1. DOI 10.1002/cbdv.202502268Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen

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