Archivnotiz · nicht inhaltlich claim-geprüft · Deutsch
Konkrete Rezepte aus den Studien
Aus: Menstruation und PMS — welche Öle, warum, wie
Aus der Bauchmassage-Studie von Han und Kollegen (2006) stammt eine oft zitierte Mischung: 2 Tropfen Lavendel, 1 Tropfen Muskatellersalbei und 1 Tropfen Rose in 5 ml, also etwa einem Teelöffel, Mandelöl, als sanfte Bauchmassage. In der Studie gab es damit an den ersten beiden Blutungstagen signifikant weniger Menstruationskrämpfe als in der Placebo- und Kontrollgruppe. Praktisch ergibt das eine recht hohe Verdünnung von grob 3 bis 4 Prozent (Belegstufe Mensch, Konfidenz mittel; Han et al. 2006, J Altern Complement Med). Ou und Kollegen (2012) nutzten Lavendel, Muskatellersalbei und Majoran im Verhältnis 2 zu 1 zu 1, verdünnt auf 3 Prozent in einer geruchsneutralen Creme, täglich in den Unterbauch einmassiert, und zwar vom Ende der letzten Blutung bis zum Beginn der nächsten. Ergebnis: Die Schmerzintensität sank signifikant, die Schmerzdauer ging von 2,4 auf 1,8 Tage zurück (Belegstufe Mensch, Konfidenz mittel; Ou et al. 2012, J Obstet Gynaecol Res, PubMed 22435409).
Marzouk und Kollegen (2013) verwendeten eine Mischung aus Zimt, Nelke, Rose und Lavendel in einer Mandelöl-Basis, einmal täglich etwa 10 bis 15 Minuten als Bauchmassage über rund 7 Tage vor der Blutung; die Schmerzlinderung war signifikant stärker als bei Massage mit reinem Mandelöl (p gleich 0,006). Achtung: Zimt und Nelke sind stark hautreizend und gehören nur sehr niedrig dosiert in eine solche Mischung (Belegstufe Mensch, Konfidenz mittel; Marzouk et al. 2013, zitiert in Systematic Review J Clin Med 2018, PMC6262530).
Quellen
- PMID 22435409Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen
- PMC6262530Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen
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