Archivnotiz · nicht inhaltlich claim-geprüft · Deutsch
Der Grapefruit-Effekt auf Medikamente
Aus: Grapefruit — Tiefenprofil
Bekannt ist der sogenannte Grapefruit-Effekt auf Medikamente: Furanocumarine wie Bergapten hemmen das abbauende Enzym CYP3A4, wodurch die Wirkstoffspiegel bestimmter Arzneimittel steigen können. Dieser Effekt ist vor allem für den Verzehr von Grapefruit beziehungsweise Grapefruitsaft belegt; in vitro hemmen Bergapten und Bergamottin CYP3A4 (Wikipedia, Grapefruit-drug interactions; PMC12029527; PubMed 10812937). Für die topische oder inhalative Nutzung des ätherischen Öls ist ein klinisch relevantes CYP3A4-Interaktionsrisiko wahrscheinlich gering, aber nicht ausreichend untersucht. Wer CYP3A4-abhängige Medikamente einnimmt, sollte im Zweifel ärztlich Rücksprache halten; dies ersetzt keine individuelle medizinische Beratung (dr-lobisco.com; PMC12029527, mit nur geringen Direktdaten).
Quellen
- PMID 10812937Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen
- PMC12029527Identifier technisch bestätigt; Aussagezuordnung separat prüfen
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